Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Für die gute Sache! Aber zu welchem Preis?

(29.04.2019) Bereits 237 Kolleg*innen (angestellte wie freie) haben ihre persönliche Sicht eingebracht. Viele weitere Fragebögen erreichen uns auch weiterhin und werden sukzessive ausgewertet. Die Ergebnisse sind der erste Baustein für einen berlinweiten Branchentarifvertrag und eine faire Honorarordnung.

Wir können jetzt zusammen in und mit der Gewerkschaft ver.di eine betriebs- und statusübergreifende Tarifkommission gründen, Tarifverhandlungen einfordern und einen guten Tarifvertrag erreichen!

Dazu wollen wir zunächst den Organisationsgrad mithilfe des Treuhändermodells erhöhen. Wie das funktioniert und alle weiteren Infos zur Befragung und unserer Versammlung findest Du im anhängenden Flugblatt.
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Mindestlohntarifvertrag in der SGB II/III-geförderten Weiterbildung

(29.04.2019) Der mit der Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Soziales am 1. April 2019 in Kraft getretene Mindestlohntarifvertrag über zwingende Arbeitsbedingungen für Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen nach dem Zweiten oder Dritten Buch Sozialgesetzbuch sieht für das pädagogische Personal erstmals zwei unterschiedliche Lohngruppen vor.

Um in die höhere Lohngruppe eingruppiert zu werden, bedarf es einer formalen Qualifikation. In einer Anlage sind die Qualifikationen für die Gruppe 2 abschließend aufgeführt.
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10-Punkte-Plan zur Nationalen Weiterbildungsstrategie für mehr Investitionen in eine solidarische Gestaltung des Wandels der Arbeitswelt

(24.04.2019) Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat in einem 10-Punkte-Plan Vorschläge zur Nationalen Weiterbildungsstrategie vorgelegt. Unter anderem fordern die Gewerkschaften ein "Transformationskurzarbeitergeld". Dieses Kurzarbeitergeld soll Beschäftigte und Betriebe dabei unterstützen, den in vielen Branchen bevorstehenden Strukturwandel zu bewältigen.

Was ist die "Nationale Weiterbildungsstrategie"?
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) entwickeln gemeinsam mit den Sozialpartnern (Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände), Ländern, Kammern und der Bundesagentur für Arbeit eine Nationale Weiterbildungsstrategie. Sie baut auf dem Qualifizierungschancengesetz (Qualifizierungsoffensive) auf, das bereits ein verbindliches Recht auf Weiterbildungsberatung durch die Bundesagentur für Arbeit beinhaltet und die geförderte Weiterbildung auch für Beschäftigte erweitert, die von Strukturwandel betroffen sind, unabhängig von Qualifikation und Größe des Betriebs.
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Herausforderungen für die Aus- und Weiterbildung in Deutschland

(23.04.2019) Im Rahmen der Anhörung der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" des Deutschen Bundestags am 10.12.2018 hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) eine ausführliche Stellungnahme erarbeitet. Diese Stellungnahme kann jetzt als Broschüre beim IAB als download bezogen werden.

Das IAB hat zunächst die Substituierbarkeitspotenziale analysiert, die im Zuge der Digitalisierung zu erwarten sind. Der Austausch von lebender Arbeit durch Maschinen fällt in den unterschiedlichen Märkten sehr unterschiedlich aus. Allgemein steht jedoch fest, dass „zunehmend mehr berufliche Tätigkeiten durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können“. Der Wandel der beruflichen Tätigkeiten führe zu steigenden Kompetenzanforderungen bei den Beschäftigten.

Für das IAB steht fest: „Auch wenn eine berufliche Ausbildung oder ein Hochschulstudium weiterhin die Basis für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen der Arbeitswelt bilden, werden Weiterbildung beziehungsweise Lebenslanges Lernen immer wichtiger.“ Dabei komme der Förderung bestimmter Personengruppen, die selten an Weiterbildung teilnehmen, eine besondere Bedeutung zu. Instrumente wie Gutscheine, finanzielle Anreize oder eine qualifizierte Weiterbildungsberatung könnten helfen, die Weiterbildungsbeteiligung zu erhöhen.
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