Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen in der Weiterbildungsbranche sind weitgehend unreguliert. Nur bei weinigen Trägern gibt es Tarifverträge. Für die Mehrzahl der Beschäftigten bilden nur die gesetzlichen Regelungen und der Arbeitsvertrag den Rahmen für ihre Tätigkeit.

Neben Informationen zur Tarifarbeit in der Weiterbildung finden sie hier aktuelle Urteile aus dem Arbeitsrecht.

Weitere Informationen zu Tarifverträgen und Entgelten finden Sie auf der Homepage der Hans-Böckler-Stiftung.



Digitalisierung der Arbeitswelt gestalten – eine Herausforderung
(21.01.2020) Der technische und wirtschaftliche Struktur- und Branchenwandel, insbesondere die digitale Transformation, verändern die Arbeits- und Berufswelt tiefgreifend. Berufsprofile, Tätigkeiten, Arbeitsabläufe und Qualifikationsanforderungen werden sich grundlegend ändern
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Jede zweite Einstellung erfolgt befristet
(18.01.2020) Bei der Einstellung von Erzieher*innen gibt es große Probleme. Vom Beginn der Suche bis zur Aufnahme der Tätigkeit in der KITA vergehen inzwischen im Durchschnitt 100 Tage. Das zeigt eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Mit attraktiveren Arbeitsbedingungen könnte die Neubesetzung von Stellen schneller erfolgen. „Dazu gehört auch das Angebot eines unbefristeten Vertrags mit längerfristiger Perspektive“, so die Studie. Denn im Erzieher*innenbereich erfolgt jede zweite Neueinstellung befristet. Die Autorin der Studie, Anja Warning, fordert daher: „Statt mit einer hohen Zahl von Befristungen zu arbeiten, sollten (die Arbeitgeber) verstärkt unbefristete Stellen einrichten und diese auch unbefristet ausschreiben können. Dafür sind die entsprechenden finanziellen Rahmenbedingungen zu schaffen.“
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Bundesweite Aktionen für mehr unbefristete Beschäftigung an Hochschulen
(16.01.2020) Rund um den 15. Januar starten lokale Gruppen des Bündnisses „Frist ist Frust“ bundesweit Aktionen. Das Bündnis, bestehend aus der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie dem Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss), fordert mehr unbefristete Beschäftigung an den Hochschulen.
Die Länder müssen dem Bund am 15. Januar ihre Vorstellungen vorlegen, wie sie die Mittel aus dem Zukunftsvertrag „Studium und Lehre stärken“ auszugeben gedenken. Die FAZ berichtete schon, dass viele Länder zu tricksen beginnen. Die Initiatoren von „Frist ist Frust“ fordern deshalb an dem bundesweit stattfindenden Aktionstag klare Ansagen der Länder zur Zurückdrängung des Befristungsirrsinns in der Wissenschaft.
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Präsentationen und Tagungsdokumentation der BIBB-Fachtagung online abrufbar
(29.11.2019) Auf Einladung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) nahmen rund 450 Teilnehmende aus der Lehr- und Ausbildungspraxis in Pflegerufen an der Fachtagung „Die Pflegeausbildung der Zukunft gestalten – Die neuen Rahmenpläne“ in Berlin teil. Das Interesse war nach Mitteilung des BIBB riesengroß.

Im Zentrum der Fachtagung standen die nach § 53 Pflegeberufegesetz (PflBG) entwickelten Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne für die neuen Pflegeausbildungen. Pflegeschulen und Ausbildungseinrichtungen stehen vor der Herausforderung, die Pflegeausbildung ab 2020 nach den neuen Rahmenbedingungen zu gestalten.
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