Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen in der Weiterbildungsbranche sind weitgehend unreguliert. Nur bei weinigen Trägern gibt es Tarifverträge. Für die Mehrzahl der Beschäftigten bilden nur die gesetzlichen Regelungen und der Arbeitsvertrag den Rahmen für ihre Tätigkeit.

Neben Informationen zur Tarifarbeit in der Weiterbildung finden sie hier aktuelle Urteile aus dem Arbeitsrecht.

Weitere Informationen zu Tarifverträgen und Entgelten finden Sie auf der Homepage der Hans-Böckler-Stiftung.



Grundsicherung für Selbstständige
(06.06.2020) Das Referat für Selbstständige in ver.di hat eine aktuelle Broschüre über die Regeln von Hartz-IV in Zeiten von Corona für Solo-Selbstständige herausgegeben.

Auf die politischen Forderungen von Erwerbsloseninitiativen, Gewerkschaften und teilweise auch Wohlfahrtsverbänden gegenüber dem Hartz-IV System wird nur am Rande eingegangen. Denn gegenwärtig stellt sich die Rechtslage so dar, wie sie ist. Hier geht es darum, wie Hartz-IV in Zeiten von Corona funktioniert, was vorübergehend geändert wurde, wie man mit damit umgeht und welche Fallstricke natürlich immer noch zu beachten sind.

Ob man letztlich einen Antrag auf Arbeitslosengeld II stellt, muss jede*r selber entscheiden.

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Gefährdungen im Arbeitsalltag richtig einschätzen und melden!
(26.05.2020) Der gesamte Bereich der Sozialen Arbeit, ob in Kindertageseinrichtungen, der Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Wohnungslosenhilfe, OGS usw., ist systemrelevant – auch und gerade in der Corona-Krise! Ganz gleich ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene: Menschen, die auf Hilfe und Beratung angewiesen sind, müssen in diesen Tagen ganz besonders unterstützt werden.

Wie sieht die Situation für Beschäftigte in der Sozialen Arbeit oder in der OGS aus? Was können bzw. sollten Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen, aber besonders auch einzelne Beschäftigte in der aktuellen Situation tun? Darüber informiert der Fachbereich Soziale Dienste aus NRW in einem 4-seitigen Informationsblatt.
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40 Prozent können mit dem aktuellen Kurzarbeitergeld maximal drei Monate durchhalten
(06.05.2020) Die Corona-Krise kann die sozialen Ungleichheiten am Arbeitsmarkt deutlich verstärken. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung. So sind nur 40 Prozent der Befragten in der Lage, bei Kurzarbeit 0 mit dem aktuellen Kurzarbeitergeld maximal drei Monate durchhalten zu können.

„Bestimmte gesellschaftliche Gruppen sind vor den Auswirkungen der Krise schlechter geschützt als andere. Das kann langfristig negative Auswirkungen auf den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft haben“, warnt Prof. Dr. Bettina Kohlrausch. Die Soziologin an der Universität Paderborn und designierte Wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung hat die neue Befragung ausgewertet.
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Kurzarbeit im kommunalen öffentlichen Dienst ermöglicht
(16.04.2020) Für die weitaus meisten Bereiche des öffentlichen Dienstes ist Kurzarbeit überhaupt kein Thema. Das gilt etwa in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, in der Kinderbetreuung, in sozialen Diensten, in Jobcentern, bei der Bundesagentur für Arbeit oder in der Verwaltung. Bei den so genannten eigenwirtschaftlichen Betrieben, beispielsweise Theatern, Museen oder im Nahverkehr, könne jedoch Kurzarbeit zur Anwendung kommen.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die dbb Tarifunion und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben sich auf einen Tarifvertrag („Covid-19-Tarifvertrag“) zur Regelung der Kurzarbeit in diesen Bereichen der Kommunen verständigt. „Es geht darum, einerseits den Belastungen der Kommunen zum Beispiel durch Schließung von Bädern oder Museen Rechnung zu tragen und andererseits betroffene Beschäftigte im öffentlichen Dienst abzusichern. Dieser Abschluss setzt auch für andere Bereiche der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens Maßstäbe“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke.
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